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Wikipedia

Der Begriff Militärmusik umfasst alle Aspekte musikalischer Darbietungen von Soldaten. Neben der oft ausschließlich damit assoziierten Marschmusik umfasst Militärmusik aber auch feierliche Musik mit durchaus auch religiösem Charakter (Choräle), Marschgesänge sowie Unterhaltungs- und Tanzmusik. Auch die Aufführung klassischer Werke aus allen Epochen ist in heutiger Zeit fester Bestandteil der Militärmusik. (download 5.9.2014)

Brockhaus

Militärmusik, Bez. für die gesamte im militär. Bereich verwendete Musik, umfasst Signal- und Kommandogaben im Fanfarenmelos (Trompete, Flügelhorn), die histor. Formen der Musik für Trompeter und Pauker sowie für Pfeifer und Trommler, die Musik der neuzeitl. Militärkapellen und das Soldatenlied. Marsch- und Signalmusik sind bereits um 1600 v. Chr. für das ägypt., ab 500 v. Chr. für das röm. Heer belegt. Durch die Kreuzzüge machten die Europäer Bekanntschaft mit der sarazen. Feldmusik. Dadurch fanden Trommel und Heerpauke Eingang in die mittelalterl. M. des Abendlandes... Aus dem 19. Jh. datiert die Festlegung der Harmoniemusik für die Infanterie, eine reine Blechbesetzung für Kavallerie und Artillerie (Trompeten) sowie Jäger (Waldhorn), wogegen seit 1935 die Fliegertruppe auch das Saxophon übernahm (seit 1845 bereits in der frz. M.)...

Luftwaffenmusikkorps 1 (internes Abzeichen)
Luftwaffenmusikkorps 1 (internes Abzeichen)

Herders Conversations-Lexikon

Militärmusik, auch Kriegsmusik. Feldmusik, nennt man die beim Militär gebräuchlichen Arten von Musik, wozu auch die musikalischen Signalzeichen gehören. Die M. zerfällt in 3 Hauptgattungen: Marsch, Lied und Feldstück. Einfachheit, Ernst, kräftige Instrumentation u. stark ausgeprägter Rhythmus sind Haupterfordernisse.

Universal-Lexikon

Militärmusik, beim Militär gespielte Musik (z. B. Märsche).

Signale und Märsche zur Organisation des militärischen Ablaufs, Lieder für den Soldatenalltag sowie anfeuernde Musik während der Schlacht (noch Ende des 19. Jahrhunderts) waren ursprünglich die Hauptaufgaben der Militärmusik, weiterhin diente sie zur Rekrutenwerbung und zur Untermalung bestimmter Veranstaltungen, z. B. von Paraden und dem Zapfenstreich. Als »Freiluftmusik« beschränkte sie sich zunächst auf lautstarke, durchdringende Blas- und Schlaginstrumente. Als im 19. Jahrhundert die Militärorchester zunehmend auch in der zivilen Öffentlichkeit musizierten, gewann der unterhaltende Charakter an Bedeutung, und die Militärmusik wurde zum Ausgangspunkt der Blasmusik im modernen Sinne, erweiterte das Spektrum der populären Musik.

Meyers Großes Konversations-Lexikon

Militärmusik (Kriegsmusik, Feldmusik), das den Regimentern der modernen Heere beigegebene Orchester, dessen Zweck ist, bei Märschen, Paraden etc. die Bewegung der Truppe zu regeln und ihr erhöhte Elastizität zu geben sowie auch wohl im Gefechte den Mut anzufeuern... Die meisten Militärmusikkorps sind jetzt aus guten Musikern zusammengesetzt, und sie verwandeln sich daher häufig zu Konzertzwecken in ein vollständiges Symphonieorchester mit Streichinstrumenten, Pauken etc. Vgl. »Bestimmungen über die Ausbildung von Militärmusikern etc.«

GESCHICHTE der Militärmusik

Bernhard Höfele, Die deutsche Militärmusik - Ein Beitrag zu ihrer Geschichte, 2. Auflage, Februar 2004, 292 Seiten, ISBN: 3-00-004884-7, Preis: 41,00 Euro, hier: Einleitung, Seite 4:


"Wann beginnt Militärmusik? Diese Frage ist nicht leicht zu bantworten. Frühere Arbeiten über dieses Thema beginnen bei afrikanischen Naturvölkern, bei Aegyptern, Griechen u. A. Dabei sind viele Aussagen nur vage möglich oder aufgrund fehlender bzw. sprachlich nicht auswertbarer Quellen gar reine Spekulationen.
Mit Musik, oder besser gesagt, mit den Signalen zur Befehlsübermittlung bei kriegerischen Auseinandersetzungen auf germanischem Boden beginnt zweifellos die deutsche Militärmusik. Da jedoch Kriegsgegner einander nicht nur bekämpfen, sondern auch gegenseitig ihre Erfahrungen, Gewohnheiten u. v. a. kennenlernen, gehören zu den Voraussetzungen der deutschen Militärmusik im Wesentlichen auch die römischen Kriegsmusikinstrumente sowie deren Verwendung. Die Römer wiederum sammelten in ihren zahllosen Auseinandersetzungen mit anderen Völkern Erfahrungen im Gebrauch von Blasinstrumenten. So schien es mir richtig, einige Quellen der römischen Kriegsmusik auszuwerten und sie auf Gemeinsamkeiten oder Ursprünge der deutschen Militärmusik hin zu untersuchen. Das Ergebnis war sehr befriedigend. Dazu kamen noch diesbezügliche Aussagen des Alten und Neuen Testaments, die mir als interessant erschienen. Sodann liefern mittelalterliche deutsche Epen aus dem 8. und 12. Jahrhundert die ersten Quellen deutscher Militärmusik."