_______________________ Aufkleber wetterfest, 7x10 cm, Stück 1 Euro, plus Porto
_______________________ Aufkleber wetterfest, 7x10 cm, Stück 1 Euro, plus Porto
Unser Din-A5-Flyer zum Selbst-Ausdrucken!
2015--01-01 Musiker flyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB
Unser Aufkleber
tuba-bunt.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB
Neuer Flyer: "Gegen die Zusammenarbeit von Kirche und Militär"
DFG-Folder_kirche-militaer_din-lang_8-se
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB

Kein Militär-Adventskonzert in der Kreuzkirche Bonn!

Großer Erfolg! Wir haben wieder zahlreich und heftig gegen das Militär-Adventskonzert protestiert: am Montag, den 05.12.2016 um 18:30 Uhr vor der Kreuzkirche in Bonn.

EAK-AGDF Bundeszentrale - zweite Pressemeldung gegen Militärkonzerte in Kirchen
2015-08 EAK AGDF MilMus PM neu.pdf
Adobe Acrobat Dokument 88.1 KB

Was hätte der Jesus zu Militär-Gottesdiensten im seinem Haus gesagt? Wir fordern: Keine Gotteslästerung in unserer evangelischen Kreuzkirche!

Leserbrief von Klemens Roloff im Bonner General-Anzeiger am 31.12.2016
Leserbrief von Klemens Roloff im Bonner General-Anzeiger am 31.12.2016

General Wieker und seine Musiker machen Militärwerbung. Hier: 2012 in Bonn Kreuzkirche, Quelle Bundeswehr Bier
General Wieker und seine Musiker machen Militärwerbung. Hier: 2012 in Bonn Kreuzkirche, Quelle Bundeswehr Bier

 

Wir rufen Euch auf, kommt zahlreich und protestiert mit. Es wird Zeit den christlichen Gemeinden, die Soldaten in ihrer Kirche Musikveranstaltungen durchführen lassen, zu zeigen, dass dies nicht zur christlichen Weihnachts-Botschaft passt.

 

Besonders in der Weihnachtszeit wird die Liebe als christliche Haltung betont. Die zentrale Botschaft von Jesus, der ein radikaler Pazifist war, ist eindeutig und jeder kennt die Aufforderung: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, also liebe auch deine angeblichen Feinde. Diese Botschaft der Nächstenliebe ist absolut unvereinbar mit dem Einsatz von kriegerischer Gewalt als Mittel der Politik. Daher ist es auch unvereinbar, dass einige Kirchengemeinden Werbeaktionen des Militärs unterstützen, indem sie Militärkonzerte in ihren Kirchen zulassen.

 

Das Militär setzt auf die Anwendung von Waffen, das Töten von Menschen, die Zerstörungen der Infrastruktur eines Landes und tut damit genau das Gegenteil von dem, was die christliche Botschaft verkündet. Die aktuellen Kriege machen - auch durch Waffenlieferungen von Deutschland und durch Bombenterror - große Gebiete unbewohnbar und vertreiben die Menschen aus ihrer Heimat. Die kriegerischen Militäraktionen verhindern keinen Terror – sie bewirken noch mehr Terror und Gewalt. Dies zeigen auch die 11 Jahre Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Kein Krieg ist gerecht. Alle Kriege sind Verbrechen an der Menschheit und werden aus machtpolitischen und wirtschaftlichen Gründen geführt, auch wenn offiziell immer andere Gründe vorgeschoben werden.

 

Immer wieder zeigt sich: Auch die Amtskirchen in vielen Staaten verfolgen wirtschaftliche Interessen, die der zentralen Botschaft von Jesus widersprechen: Statt die Botschaft des Friedens und der Nächstenliebe zu verkünden, segnen sie Waffen und leisten keinen Widerstand gegen die zahlreichen Kriegseinsätze der Bundeswehr und verbündeter Staaten.

 

Den offiziellen Amtskirchen geht es oft um die Erhaltung von Einfluss und Geld. Die Botschaft der Nächstenliebe, wie es Jesus fordert, wird von den Pastoren und Pfarrern gegenüber ihren Kirchenmitgliedern verkündet. Wie passt dazu, dass viele Militär-Geistliche das Militär unterstützen und Auftritte der Militärs in Kirchen gut heißen? Den Gemeindemitgliedern wird Nächstenliebe gepredigt und manche Kirchenvertreter selbst paktieren mit Politikern, Politikerinnen und dem Militär, die Gewalt und Zerstörung einsetzen, um letztlich Macht- und Wirtschaftsinteressen durchzusetzen.

 

Wir fordern alle Kirchenmitglieder auf, diese widersprüchliche Kirchenpolitik nicht länger zu unterstützen und sich dafür einzusetzen, dass in ihren Kirchen keine Veranstaltungen des Militärs durchgeführt werden.

 

Viele Kirchengemeinden an der Basis machen Hoffnung. Sie fordern eine christlich - pazifistische Haltung, wie sie Jesus vorgelebt hat. Sie treten der Gewaltpolitik von Politikern und Militärs entgegen. Sie setzen sich für Flüchtlinge ein und akzeptieren nicht die Zusammenarbeit von Bischöfen mit dem Militär.

Wir fordern: "Keine Konzerte von Militärs in Kirchen" 

 

Protestaktion gegen ein Bundeswehrkonzert in der Bonner Kreuzkirche am 08.Dezember 2014. Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e.V. (DFG-VK)
 Gruppe Bonn-Rhein-Sieg, www.dfg-vk-bonn-rhein-sieg.de

Was hat Jesus getan, als er gesehen hat, dass sein Haus missbraucht wird? Siehe Matthäus 21,12! Das wäre sicher auch heute eine sinnvolle Form des Protestes.
Was hat Jesus getan, als er gesehen hat, dass sein Haus missbraucht wird? Siehe Matthäus 21,12! Das wäre sicher auch heute eine sinnvolle Form des Protestes.

Protestschreiben, Protestanrufe und Protestmails bitte an ...

  1. Pfarrer Gerhard Schäfer, Hans-Iwand-Straße 6, 53113 Bonn, Tel.: 0228 - 33 88 80 80, Fax: 0228 - 33 88 80 89, Mail: g.schaefer@kreuzkirche-bonn.de
  2. Vorsitzende Öffentlichkeitsausschuss: u.brzoska@kreuzkirche-bonn.de
  3. Pfarrer Rüdiger Petrat, Hans-Iwand-Straße 6, 53113 Bonn, Tel.: 0228 - 33 88 80 30, Fax: 0228 - 33 88 80 39, Mail: r.petrat@kreuzkirche-bonn.de
  4. Superintendent Eckart Wüster, mail: superintendent@bonn-evangelisch.de
  5. Evangelische Kirche im Rheinland, Landeskirchenamt, Präses Manfred Rekowski, Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211 / 4562-0, Fax: 0211 / 4562-444, E-Mail: pressestelle@ekir.de

Rückblick 2012:

Adventskonzert für das Soldatenhilfswerk
Bonn, 13.12.2012. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, hat am 11. Dezember zum traditionellen Adventskonzerts geladen. Das Musikkorps der Bundeswehr bot den mehr als 300 Gästen in der Bonner Kreuzkirche ein abwechslungsreiches Programm. Fast 8.000 Euro kamen als Spende für das Soldatenhilfswerk zusammen.
 „Wir wollen mit diesem Konzert bei Ihnen allen für vorweihnachtliche Stimmung sorgen“, so der Generalinspekteur in seiner kurzen Ansprache zu Beginn des Konzerts. „Ich wünsche mir, dass Sie viele Freude bei einem unterhaltsamen und besinnlichen Abend haben werden, der Sie auf Weihnachten einstimmen soll.“
„Ein Licht anzünden“, so formulierte anschließend der Gastgeber des Adventskonzerts, Pfarrer Gerhard Schäfer, den Zweck des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr, das für in Not geratene Soldaten und deren Familien mit schneller und unbürokratischer Hilfe „ein Licht in dunkler Zeit sein soll“ und das die anwesenden Konzertbesucher mit großzügigen Spenden weiter erhellen können.

Vor mehr als 300 Gästen in der gut gefüllten Bonner Kreuzkirche bot das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg unter Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling ein abwechslungsreiches Zeugnis ihres umfangreichen Könnens. Nach dem stimmungsvollen Auftakt des großen Blechbläserensembles und dem eindrucksvollen Tenorhorn-Solo von Stabsfeldwebel Christoph Ebbinghaus von der Empore spielte zunächst das Holzbläserquintett „Petite Suite“...

Mit dem Adventskonzert kamen fast 8.000 Euro an Spenden für das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr zusammen, für die sich der Schatzmeister des Soldatenhilfswerks, Michael Piekatz, im Namen aller in Not geratenen Soldaten und deren Familien ganz herzlich bedanken konnte.
Stand vom: 03.12.13 | Autor: Ulrich Fonrobert